Trekkingtour „Lares“ beginnt

Nachdem wir gestern in Olantaytambo erste Erfahrung mit Erkundung von Inkageb├Ąuden mit unseren Guide Gatto gemacht haben (eigentlich war danach wieder Hotel angesagt, sind aber irgendwie versumpft und erst gegen 23.30 ins Hotel gekommen­čśé­čśé­čśé) ging es dann heute um 8.00 Uhr endlich los. Mit dem Bus sind wir zuerst noch zum ├Ârtlichen Markt gefahren, um Snacks einzukaufen. Gatto konnte uns viel zu den uns unbekannten Fr├╝chten und Gem├╝sesorten erkl├Ąren. Andi konnte sich seine Lieblingsfr├╝chte (­čŹô­čŹô) frisch kaufen.

Hier stiegen auch zwei unserer Trekmitglieder zu, „the Chef“ unser Koch, und Chino, sein Kollege.

Danach ging es bei guten Wetter weiter mit unseren Bus nach Lares City. Etwas au├čerhalb, eigentlich nur bergauf in die Pampa, hielt unser Bus an und wir wurden sozusagen in der „Wildnis“ ausgesetzt. Unsere Dufflebags wurden auf einen Lastwagen mit den weiteren Trekhelfern aufgeladen. Wir erhielten noch unsere Snacks und weg war der Wagen.

Die Tour begann…

Kaum losgelaufen (3200m), okay, Raini-Season, fing es an zu regnen. Wir waren ja bestens ausgestattet, so dass wir unsere gekauften Ponchos gleich ausprobieren konnten. Wer mich kennt, wei├č, dass ich es hasse, wenn Wasser von oben kommt, aber ich war ja zuversichtlich.

Leider wurde ich entt├Ąuscht­čśú, der Regen h├Ârte nicht auf. So wanderten wir durch die sch├Ânste Natur, die ich bisher gesehen hatte mit dem Kopf nach unten, um nicht auszurutschen oder zu stolpern. Da wir am ersten Tag nur insgesamt 9 km wandern mussten, gab es nat├╝rlich nach ca. 4,5 km den ersten Stopp f├╝r, na f├╝r was wohl, nat├╝rlich Lunch. Da es aber bis dahin nicht aufgeh├Ârt hatte zu regnen, waren wir, bzw. auf jeden Fall ich, nass bis auf die Unterhose­čś▒­čś▒, wie ich das trotz Poncho und Regenjacke geschafft hatte, wei├č ich nicht, aber den anderen ging es auch nicht besser…

So sa├čen wir bei max. 12 Grad unter einem Dach drau├čen und a├čen mal wieder Suppe, Hauptgericht und Dessert. Gott sei Dankes wurde hei├čer Tee serviert.

Andi gab mir dann sein trockenes T-Shirt und seine Weste, so dass ich zumindest oben rum wieder eine trockene Schicht unter meiner nassen Jacke hatte­čśú­čśú.

Der Regen hatte, bevor es weiter ging, etwas aufgeh├Ârt, in meinen Schuhen konnte ich dennoch eigentlich schwimmen…

Die Steigungen, 600 Meter am ersten Tag, waren machbar, (wenn ich auch etwas Bammel hatte, da ich bevor wir in Cusco angekommen waren, ziemlich mit der H├Âhe k├úmpfte), lief es doch ganz gut, und wir kamen an unseren ersten Lager um 16 Uhr an. Gatto hatte uns zwischenzeitlich die M├Âglichkeit gegeben zu w├Ąhlen, ob wir unterm Dach (nat├╝rlich trotzdem im Zelt) oder komplett in der freien Natur schlafen wollten, wir nahmen aufgrund des Regens alle das Dach gerne an, was sich nachher als H├╝tte herausstellte­čśÇ­čśÇ­čśÇ.

Ich frage Gatto, wo wir unsere nassen Sachen trocknen k├Ânnten, als Antwort erhielt ich Folgende: Vielleicht in der K├╝che…

Die K├╝che.. okay, sicher gab es dort ein Feuer… weit gefehlt… ich gebs ja zu, Spass hatte ich bis dahin nicht viel, auch die Tatsache, dass es keinerlei M├Âglichkeit gab, die nassen Sachen zu trocknen, trug nicht zur Erheiterung bei.

Um 17.00 Uhr gab es Teatime, also noch kurz Zeit, um in trockene Klamotten zu schl├╝pfen. Andi hatte aber leider sein zweites Paar Schuhe nicht eingepackt, so dass er den Tag mit nassen F├╝├čen ausklingen lassen musste. Wie wir aber morgen in den nassen Sachen weiter wandern sollten, war nur noch unklar… ich konnte doch nicht schon am n├Ąchsten Tag, meine 2. Garnitur Klamotten aufbrauchen, die ich mitgenommen hatte­čś▒­čś▒. Mussten ja weitere 3 Tage reichen. Nun gut, abwarten, war angesagt.

P├╝nktlich um 18 Uhr war Abendessen angesagt, wieder volles Programm­čśÇ. Da uns aber allen kalt war und wir am n├Ąchsten Tag um 5 Uhr wieder aufstehen mussten, waren wir alle, jetzt lacht nicht, um 19.30 Uhr im Zelt, im warmen Schlafsack.

Hier ein paar Bilder f├╝r euch:

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