Homestay

In unserer Reise ist eine Übernachtung bei einer typischen peruanischen Familie enthalten. Die wohnt auf einer Insel mitten im Titicaca See. Okay, ob ich das gebraucht hätte? Nein, nicht wirklich. Ich bin kein Stadtkind, weiß woher Gemüse und Fleisch kommt, kann kochen, aber man weiß das eigene Leben und Aufwachsen wieder zu schätzen.

Aber von vorne:

Eigentlich sollten uns unsere Gastfamilie abholen, allerdings ist das eingetroffen, was Pirmin schon prophezeit hat, dass die noch am festeln sind und nachher niemand hier ist. Genau so kam es dann auch. So war nur der älteste Sohn der Familie da, der uns dann mitnahm. Okay, was macht man, wenn man kein spanisch kann und die Gastfamilie kein Englisch? Jo, reden mit Händen und Füßen😂😂

Kerun erzählte uns er sei der älteste und hätte 4 Schwestern und 4 Brüder. Zwei seiner Geschwister lernen wir dann auch gleich kennen, Joshua und Esmeralda, Zwillinge und vier Jahre alt. Süß die zwei. Danach kamen die anderen und es ging zum Schafe von der Weide holen. Man war ich froh, dass wir zumindest noch den google Übersetzer spanisch downgeloaded hatten. 😌

Irgendwann traf auch noch die ältere Schwester ein, mit ihrem kleinen Kind auf dem Rücken, so dass es insgesamt 10 waren. Die Jungs, außer Joshua, haben wir dann nicht mehr zu Gesicht bekommen.

Abends halfen wir dann beim Kochen, was die ältere Schwester übernahm, weil sich von den Erwachsenen noch niemand blicken ließ😉

Wir konnten uns beim kochen noch erfolgreich gegen das Fleisch in der Suppe wehren, das nämlich roh in der Küche unter dem Waschbecken im Topf lag😂😂 als Ganzes😂😂😂. Mmmhhmmm lecker…

Ganz dumm hatten wir uns anscheinend nicht angestellt, denn es kam die Bemerkung:

Touristico… rapido..

Gemeinsam Essen? Ne ist nicht, haben die vermutlich nur gemacht, weil wir danach gefragt haben… ansonsten standen wir oft sehr fehl am Platze rum, so dass wir uns eines der Kinder als Vorbild nahmen und früh schlafen gingen, okay, 20.00 Uhr. 😇😇

Am nächsten Morgen brachten wir nach dem Frühstück, es gab Ei mit fritiertem Brot, was wirklich richtig lecker war, die Schafe wieder auf die Weide, mit uns gingen der Vater und die Zwillinge.

Danach war Bohnen zupfen und Kartoffeln ausgraben angesagt.. wir Farmer….

Kaum fertig gab es Lunch, die Suppe von gestern mit Quinoa ergänzt und danach Gemüse, angebratenen Käse, den wir als Geschenk mitgebracht hatten und Gemüse, was sehr lecker war. Um 12.30 Uhr war dann treffen angesagt, in den traditionellen Gewändern der Inselbewohner. Mit einem Tanz verabschiedeten wir uns wieder Richtung Festland.

Kleine Anekdote:

Am meisten um uns gekümmert, haben sich die mittleren Geschwister. Nach jeden Essen wurden wir zum Zähneputzen und Ausruhen ins Zimmer geschickt😂😂.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1 thought on “Homestay

  1. Hi, die Klamotten stehn euch ,solltet ihr öfter tragen! So ne Übernachtung in einem Dorf stell ich mir ziemlich Abenteuerlich vor . Viel Spaß euch !

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